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Rebel Spirit untersucht seit Zuchtbeginn 2005 alle eingesetzten Zuchthunde vollständig auf die rassespezifisch relevanten Gesundheitsuntersuchungen (Gehör, Herz, Augen, Nieren)

Rebel Spirit: Minibullterrier-Zucht + Gesundheit
Rebel Spirit: minibullterrier-breeding + health

for english please click here


A. Warum wir Minis züchten

B. Warum REBEL SPIRIT im VDH / DCBT (FCI-Mitglied) züchtet

C. Welche Krankheiten beim Minibulli auftreten können

only in english: REBEL SPIRIT Code of ethics

 

A. Warum wir Minis züchten :

Wir züchten weil wir unsere Miniatur-Bullterrier mit dem ganzen Herzen lieben, weil wir jeden Tag mit diesen Energiebündeln lachen, raufen, spielen, weil wir seitdem wir den ersten Mini haben, nie wieder einen Tag ohne einen Mini verbracht haben und auch nicht verbringen werden, weil wir anderen Menschen mit "der gleiche Macke" auch eine Freude mit einem tollen Mini-Bullterrier machen wollen.

Wir wollen über Jahre hinweg weiter dazulernen und das Gelernte und die vielen Erfahrungen, die wir mit anderen Minizüchtern und Minibesitzern national und international austauschen in unsere Würfe und Minizucht einbringen. Wir versuchen bei unserer Zucht durch direkten Kontakt von erfahrenen Züchtern aus Deutschland, aus dem Ausland und natürlich dem Mutterland England ständig dazuzulernen. Für uns ist der geltende FCI-Standard "unsere Mini-Bibel"! Wir picken uns beim FCI-Standard des Miniatur-Bullterriers nicht nur das raus, was gerade "in" ist, bei Richtern gut ankommt, verzichten auf die wegen Gesundheit gefährliche Linienzucht (auf Linien die niemand genau kennt), obwohl damit viel leichter Ausstellungssiege zu erreichen sind. Wir werden alles versuchen uns planmäßig mit unserer Zucht Schritt für Schritt weiterzuentwickeln. Ein ganz wichtiger Baustein bei diesem langen Weg ist, dass wir in Kooperation mit vielen anderen Züchtern im In- und Ausland versuchen auf Top-Wesen, Gesundheit und nach "Vorzügen" zu züchten, denn nur gemeinsam mit vielen Gleichgesinnten lässt sich eine Verbesserung und ein Fortschritt auf breiter Basis erreichen. Den FCI Standard könnt Ihr unter der Seite des FCI herunterladen: www.fci.be

Wir möchten, dass REBEL SPIRIT-Welpen gesunde, wesensfeste, intelligente und "echte" kleine typische Minis werden, die als Familienhunde viel Spass bereiten und je nach individueller Eignung auch in unterschiedlichen Hobbies wie Hundeausstellungen, Agility, Hundesport, Dogdancing oder Flyball Freude machen. Wir machen uns daher vor jedem Wurf intensive Gedanken welcher andere Rüde unsere Zucht-Hündin am besten ergänzt. Auf Wurf- oder Rüdenwiederholungen verzichten wir bewusst.

Besonderen Wert legen wir auf ...
- Befundfreie Gesundheits-Untersuchungen der Zuchtpartner
-
Bei der Schönheit in erster Linie auf selbstbewußte kleine Minis, mit korrekter Größe, schönem Ausdruck,
einem kompakten, substanzvollen und harmonischen Gebäude ("minitype") und korrektem Gangwerk.
- Auf ein korrektes Gebiss und einen schönes "down face" legen wir auch viel Wert.

Gesundheit kommt immer an erster Stelle:
Daher lehnen wir alle Ansätze von enger Linienzucht beim Minibullterrier ab, die nur aus Schönheitsgründen unternommen wird. Ebenso Wiederholung von Würfen oder erneuten Einsatz von demselben Rüden, da Risiken damit vervielfacht werden. Zudem werden unsere Hunde auf Taubheit (Audiometrietest), auf PLL (PLL-Untersuchung: vor jedem Wurf), auf Herzkrankheiten (Herz-Ultraschall/Herz-Farb-Doppler) und auf ihre Nierenfunktion (Harnuntersuchung und Nierenschall) getestet. Von den eingesetzen Deckrüden verlangen wir ebenso die Gesundheitsuntersuchungen. Siehe dazu mehr unter "C. Welche Krankheiten beim Minibullterrier auftreten können".

"Das selbstbewusste Mini-Wesen": Neben den gesundheitlichen und dem korrekten Aufbau liegt uns besonders ein sehr selbstbewusstes Wesen am Herzen. Wer unsere Rebel Spirit-Minis kennt und liebt, weiß um deren einzigartigen Charakter und liebenswürdige Art, mit einer extrem hohen Reizschwelle und ihrem ausnahmslos großen Wunsch nach engem Kontakt zum Menschen. Unsere Welpen sollen ein (kontakt-)freundliches, sehr lebhaftes, verspieltes Temperament mitbekommen, mit einem Schuss Selbstbewusstsein mehr.

 

B. Warum wir im Verband für das deutsche Hundewesen (VDH e.V.) züchten

Der Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH e.V.) ist Mitglied der echten, weltweiten und einzigartigen Dachorganisation für Rassehunde, der FCI! Auch wenn im Internet diverse "trittbrettfahrende" ähnlich benannte "Quasi-Verbände" existieren (falls sie überhaupt auch in der Realität existieren und nicht nur auf Papier), können sie sich nicht mit dem Original messen!

Als einziges deutsches Mitglied der FCI, stellt der VDH die höchsten Ansprüche an seine Vereine und damit an die Züchter und deren Zuchttiere. Nur dadurch werden der hohe Standard in der Zucht und Ausstellung erreicht. Die Ziele sind: Gesundheit, Wesen, Schönheit. Dass dies auch so ist und bleibt, dafür sorgen die angegliederten Rassevereine innerhalb des VDH.

Schon alleine diese, deren Mitglied man als Züchter ist (DBCT e.V. für die Bullrassen), vertreten im speziellen die Interessen der vertretenen Rassen und konzentrieren sich zu 100% auf deren Förderung, Weiterbestehen und Gesunderhaltung! Durch vorgeschriebene Krankheitsuntersuchungen, Kontrollen in der Zucht (Wurfabnahmen, Zwingerabnahmen, direkte und echte Ansprechpartner neben dem Züchter, und vieles mehr), anspruchsvollen Vorgaben und organisierten Ausstellungen mit Spezialzuchtrichtern und Rassekennern, bieten sie ein komplettes Rundumprogramm in jeder Hinsicht!

Der VDH und auch der DCBT unterstützen ihre Mitglieder und Züchter durch anerkannte Ausbildungsmöglichkeiten und Züchterschulungen, Seminare und Fortbildungen.

Dass man auf den Ausstellungen neben Pokalen und Titeln mehr bekommt ist klar: sie sind Treffpunkte von Gleichgesinnten, Rasseliebhabern und Freunden und geben den nötigen familiären Flair, Toleranz und Zusammenhalt einer, wenn auch kleinen, doch so loyalen und starken Lobby, die unsere Rassen unterstützt, bei Problemen hilft und in der heutigen Gesellschaft zumindest eines vermittelt: Wir sind nicht alleine und wir sind mit Recht stolz Liebhaber und Anhänger unserer wundervollen Rassen zu sein! Denn wie sagte Albert Einstein doch so schön:

"Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muß man vor allem ein Schaf sein.“ ....

... und wir sind keine Schafe :)

 

C. Welche Krankheiten beim Minibulli auftreten können?

Der Rassestandard jeder von der FCI anerkannten Rasse verlangt einen dem Rassetyp entsprechenden Phänotyp (Aussehen). Dazu gehört allerdings auch der Genotyp (die Vererbung dieses Aussehens). Ziel des Züchters sollte sei, durch seine Zucht die idealste Annäherung an die Forderungen des Rassestandards zu erreichen. Dazu gehört für uns als selbstverständlicher Bestandteil des Rassestandards ebenso die Gesundheit und Vemeidung unnötiger Risiken bezüglich rassespezifischer genetischer Krankheiten.

Der Miniature Bullterrier ist ein insgesamt wenig anfälliger und robuster Hund, hat jedoch wie andere Rassen auch mit einigen genetischen Krankheitsbildern bzw. "Defekten" zu kämpfen.

Im Vordergrund stand bei Miniatur Bullterriern bisher vor allem die Primäre Linsen Luxation (PLL), siehe unten.

Seltener ist inzwischen die einseitige oder beidseitige Taubheit. Obwohl bei den Minis, genauso wie bei Standard Bullterriern, das weiße Haarkleid dominant vererbt wird, gibt es jedoch seltener Taubheitsvorfälle als bei anderen ähnlich gefährdeten Rassen.

Leider gibt es auch bei den Minis Herz- und Nierenerkrankungen.

Zu den zwei häufigsten Herzerkrankungen zählen die Aortenstenose und die Mitralklappeninsuffizienz. Unter der Aortenstenose versteht man die Einengung der Aortenlichtung im Bereich der Aortenklappen, häufig nach deren Entzündung, gefolgt von Aktivitätshypertrophie des linken Herzventrikels. Ursachen hierfür: angeboren oder Folge einer Endokarditis. Bei der Mitralklappeninsuffizienz handelt es sich um einen Herzklappenfehler. Bei ungenügender Schliessung der Mitralklappe strömt das Blut aus der linken Hauptkammer in die linke Vorderkammer zurück. Die Ursache hierbei kann angeboren sein (selten) oder als Folge einer Endokarditis oder einer Erweiterung des Klappenringes.

Bei der Niereninsuffizienz handelt es sich um eine Leistungsminderung der Niere durch degenerative oder entzündliche Nierenveränderungen.

Die bei einigen Terrierrassen verbreitete Primäre Linsen Luxation (Luxation lentis) ist eine schmerzhafte und zur Erblindung/Entfernung des Auges führende Erkrankung des Auges. Hierbei löst sich die Linse aus ihrem Aufhängeapparat und verlagert sich entweder nach vorne in die Vorderkammer (Luxatio lentis anterior) oder liegt im Glaskörper (Luxatio lentis posterior). Diese Erkrankung kann verschiedene Ursachen haben, sie wird im Regelfall autosomal rezessiv vererbt. Das besonders tückische an der Krankheit war bisher, dass auch zwei gesunde Zuchthunde die Krankheit vererben können bzw. konnten.

Verantwortungsbewusste Mini Bullterrier-Züchter können PLL für neue Welpen vermeiden, denn die PLL-Mutation wurde im September 2009 gefunden.
Ein DNA-Test ist bei laboklin.de (D), offa.org (USA) und aht.org.uk (UK) weltweit verfügbar!

Durch folgende Zuchverpaarungen
DNA-clear x DNA-clear
DNA-carrier x DNA-clear
können neue erkrankte Mini Bullterrier DNA-affected/at-risk vermieden werden!Diese Verpaarungen können nicht Minis mit zwei kranken PLL-Genen, also DNA-affected/at-risk,als Ergebnis haben.

Was unternehmt REBEL SPIRIT um das Risiko von genetischen Krankheiten möglichst zu verringern?

1. PLL-DNA-Test für beide Zuchtpartner - Verpaarungen DNA-carrier x DNA-clear oder DNA-clear x DNA-clear
2. Pflicht-Untersuchungen (Augenuntersuchung, Audiometrie/Gehörtest)
3. Freiwillige Untersuchungen (Herz-Farbdoppler-Ultraschall, Nieren-UPC, Nierenultraschall)
4. Sorgfältig überlegte Verpaarung mit genauer Überprüfung der Ahnen, um Risiko-Verpaarungen zu vermeiden
5. Verzicht auf Inzucht und enge Linienzucht
6. Verzicht auf Wurfwiederholungen


An dieser Stelle vielen Dank den vielen Züchtern und Besitzern für Ihre Offenheit. Durch Offenheit können neue unnötige Erkrankungen bei dieser einmaligen Hunderasse verhindert werden!

Gerne informieren wir auch bei Fragen zu PLL, dem PLL-DNA-Test oder den anderen genetischen Krankheiten des Mini Bullterriers persönlich.


PLL-DNA-Test in nun verfügbar über

www.offa.org (USA)
& www.AHT.org.uk
(UK) & www.laboklin.de (D)

Entsprechend der DNA-Testergebnisse beider Eltern, können verantwortungsbewusste Züchter nun bei einer Verpaarung im Bezug auf PLL genetisch gesunde Hunde zu züchten und erkrankte vermeiden.

Auf einen Blick:
Klicken Sie hier für alle DNA-Ergebnisse aller Hunde aus unserer Zucht!

 

 


Wer sich noch mehr für die Genetik des Bullterriers interessiert, kann sich hier noch detailierter informieren. Ich werde diesen Bereich immer wieder aktualisieren und versuchen so viele Berichte (wissenschafltich fundiert) wie möglich anzugliedern. Viel Spass beim "Studieren"...

 

Warum Bullterrier keine Albinos sind, sondern sogenannte „Extremschecken“
(Ein wissenschaftlicher Bericht von Dr. med. vet. Anna Laukner)




Unsere Beitrag zum Thema Gesundheit:

Da für uns die Zucht gesunder Minis im Vordergrund steht, bleibt es natürlich nicht aus, dass wir uns regelmässig in Anlehung an die Zucht und auch damit verbundener genetischer Krankheiten durch verschiedene anerkannte Seminare und Schulungen fortbilden.

Hier die erlangten Zertifikate:

1. Die Neuzüchterschulung der GBF

 

2. Züchterseminar zum Thema:

"Magendrehung, Durchfall, Darmentzündung"

 

3. Züchterseminar zum Thema:

"Erblich bedingte Augenkrankheiten"

 

4. Züchterseminar zum Thema:

"Welpensterben - vermeidbar oder 'natürliche Auslese'?"

5. Züchterseminar zum Thema:

"Der Eiweißbedarf beim Hund"

6. Züchterseminar zum Thema:

"Haut- und Fellprobleme"

 

7. Züchterseminar zu den Themen:

"Neugeborenen-Medizin bei Welpen"
"Zuchtrecht, Kaufrecht und Mängelhaftung"
"Showhandling in Theorie und Praxis"
"Neue Wege bei Gelenkerkrankungen"

 

 

 

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